Post Oil City – Die Stadt nach dem Öl

Das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW präsentierte die Ausstellung „Post Oil City“ vom 7. Mai bis zum 19. Juni 2011 in der Kraftzentrale (Energeticon) in Alsdorf. Die Ausstellung wurde von der Zeitschrift Arch+ kuratiert und im Auftrag der IFA-Galerien (Galerien der Institute für Auslandsbeziehungen) realisiert.

Die Ausstellung widmete sich städtebaulichen Lösungen und Utopien für eine Zeit, in der fossile Brennstoffe keine Rolle mehr spielen. Präsentiert wurden herausragende Versuchsstädte auf der Welt: mit klimafreundlichen, nachhaltigen Projekten und solchen, die wirkliche Alternativen zu den aktuellen Mobilitäts- und Verkehrsproblemen darstellen.

Drei Kapitel thematisierten unterschiedliche Herausforderungen für die post-fossile Stadt der Zukunft: Nachhaltig zeigte Projekte für eine Stadt, die sich aus regenerativen Energien speist und menschliches Zusammenleben in vernetzten und partizipativen Ansätzen sucht. Stadtverkehr beschäftigte sich mit post-fossiler Mobilität. Unter dem Stichwort Stadtsysteme ging es um eine ganzheitliche Betrachtung der Ressourcen urbaner Systeme.

Das M:AI hat die Ausstellung am Standort in Alsdorf um ein weiteres Zukunftsthema ergänzt: Urbane Landwirtschaft. Wie lassen sich Lebensmittel umweltschonend und mit kurzen Wegen produzieren? Gezeigt wurde, wie der Anbau von Nahrungsmitteln in die Städte zurückkehren kann – auf Brachflächen, in Nutzgärten und Schrebergärten, auf Balkone und Hausdächer.